Seminarinhalte

Bevor man einen vollständigen Verzicht auf Wettbewerb durch einen Vertragsschluss im Wege der sog. Direktvergabe (Verhandlungsvergabe bzw. Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb) vornimmt, sollten alle erforderlichen Prüf- und Dokumentationsschritte sorgfältig vorgenommen worden sein. Anderenfalls droht die Unwirksamkeit des Vertragsschlusses und ggf. Schadenersatzansprüche. Im Bereich dieser sehr restriktiven Ausnahmenvorschriften bestehen an die erforderliche Begründung -regelmäßig als Ergebnis einer umfassenden Markterkundung – hohe Anforderungen.  Was sind hierbei die wesentlichen Überlegungen und Begründungen, die nachvollzogen und detailliert dokumentiert werden müssen? Wie kann das Instrument der freiwilligen Ex-ante-Transparenzbekanntmachung helfen?

Die Wertgrenzen des Direktauftrags variieren im Vergleich der öffentlichen Auftraggeber zum Teil stark. Gemeinsam ist für diesen Auftrag festzustellen, dass er zwar ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens erfolgt, jedoch auch hierbei eine gewisse haushaltsrechtliche Dokumentation hilfreich und erforderlich ist.

Das Seminar gibt einen praxisnahen Überblick über die Voraussetzungen der Direktvergabe (Verhandlungsvergabe/-verfahren ohne Teilnahmewettbewerb). Es werden zahlreiche Praxisbezüge zum Umfang der jeweils erforderlichen Markterkundung sowie der Dokumentation gemacht. Auch werden aus beiden Perspektiven – Auftraggeber und potenzieller Auftragnehmer – die Rechtsschutzmöglichkeiten betrachtet.

Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, sich an Umfragen zu beteiligen, sich aktiv einzubringen und von den Praxiserfahrungen der Referentin sowie den Teilnehmenden zu profitieren. Eigene Fragen sind ausdrücklich erwünscht!

Ziel des Seminars ist es, eine praxisnahe Arbeitshilfe für die Prüfung, Markterkundung und Dokumentation bei Direktvergaben anzubieten. Den Beschafferinnen und Beschaffern wird anhand von zahlreichen Fallbeispielen und einer umfassenden Präsentation verdeutlicht, wie eine praxisgerechte Prüfung der strengen rechtlichen Anforderungen und die erforderliche Dokumentation rechtssicher gelingen.

Agenda

  • Rechtsrahmen der Direktvergabe
  • Umfang und Vorgehen bei der Markterkundung
  • Dokumentation der Prüfung
  • Überprüfbarkeit und Rechtsfolgen, inkl. freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung
  • Praxisfälle und Rechtsprechung zu Direktvergaben
  • Überblick zu Wertgrenzen im Wandel der Direktaufträge
  • Praxisbeispiele für Kurzdokumentation bei Direktaufträgen

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an alle Beschafferinnen und Beschaffer in Bund, Ländern, Kommunen und weiteren öffentlichen Auftraggebern.

Termine & Buchung

Mittwoch

25.02.

2026

09:30 Uhr – 12:30 Uhr

Online-Veranstaltung

Normalpreis

250,- EUR
zzgl. Mwst.

Frühbucherpreis (Aktiv bis 26.01.2026)

200,- EUR
zzgl. Mwst.

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Freitag

03.07.

2026

09:30 Uhr – 12:30 Uhr

Online-Veranstaltung

Frühbucherpreis (Aktiv bis 03.06.2026)

200,- EUR
zzgl. Mwst.

Normalpreis

250,- EUR
zzgl. Mwst.

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Mittwoch

07.10.

2026

09:30 Uhr – 12:30 Uhr

Online-Veranstaltung

Frühbucherpreis (Aktiv bis 07.09.2026)

200,- EUR
zzgl. Mwst.

Normalpreis

250,- EUR
zzgl. Mwst.

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Mittwoch

16.12.

2026

09:30 Uhr – 12:30 Uhr

Online-Veranstaltung

Frühbucherpreis (Aktiv bis 16.11.2026)

200,- EUR
zzgl. Mwst.

Normalpreis

250,- EUR
zzgl. Mwst.

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Termine & Preise

Termine

25. Februar 2026

3. Juli 2026

7. Oktober 2026

16. Dezember 2026

Preise

Normalpreis

250,- EUR
zzgl. Mwst.

Frühbucherpreis

200,- EUR
zzgl. Mwst.