Hintergrund
Die Reform des Vergaberechts bringt nicht nur neue Wertgrenzen und Verfahren, sondern verschiebt auch die strategischen Schwerpunkte: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, KMU-Förderung und beschleunigte Verfahren gewinnen an Bedeutung – und mit ihnen neue Pflichten und Bewertungsmaßstäbe. Dieses Seminar zeigt, wie Sie Ihre Vergabeprozesse rechtssicher umstellen, strategische Kriterien korrekt anwenden und typische Umstellungsfehler vermeiden. Erfahren Sie, worauf es jetzt ankommt: Wie ändern sich Bekanntmachung und Verfahrenswahl? Wie sind Eignungsnachweise zu behandeln, wie neue Registerabfragen durchzuführen? Welche strategischen Kriterien dürfen oder müssen in der Wertung berücksichtigt werden? Die Teilnehmenden erfahren, wie sich Bundesregelungen und Landesrecht künftig zueinander verhalten – und welche typischen Herausforderungen sich daraus in der täglichen Vergabepraxis ergeben. Mit klaren Handlungsempfehlungen und Argumentationshilfen für die rechtssichere und praxistaugliche Umsetzung.
Das Seminar behandelt die wesentlichen Änderungen und Neuerungen des Gesetzestexts. Der Fokus liegt auf pragmatischen Lösungen, die sich im (Vergabe-)Alltag umsetzen lassen.
Teilnehmerkreis
Das Seminar richtet sich an alle Personen, mit Vergabeverfahren befasst sind: Beschaffungsstellen, Fachabteilungen, Juristinnen und Juristen, Zuwendungsempfänger, Rechnungsprüfung, aber auch beratende Stellen und Unternehmen, die sich regelmäßig an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen.
Seminarinhalte
I. Der neue Rechtsrahmen – kompakt und praxisnah erläutert
- Was sich 2026 wirklich ändert – und was das für Ihre Praxis bedeutet
- Neue Wertgrenzen, neue Verfahren, neue Gewichtungen
- Bundesrecht vs. Landesrecht: Wer regelt was? Und wie passt es zusammen?
II. Umsetzung in der Vergabepraxis
- Verfahrenswahl, Eignung, Nachweise: Wie Sie jetzt prüfen und dokumentieren müssen
- Strategische Kriterien in der Wertung: Nachhaltigkeit, Innovation, KMU-Förderung
- Digitalisierung, eForms, Registerabfragen: neue Vorgaben und Praxisfragen
III. Handlungssicherheit im Alltag
- Typische Umstellungsbedarfe in Organisation, Dokumentation und Vergabevermerk
- Neue Argumentationsmuster gegenüber Fachbereichen, Bietern und Prüfinstanzen
- Praxistipps für Ausschreibungen ab 2026 – und wie man jetzt die Weichen richtig stellt.

